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02/2017

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Pressemitteilung der Osterländer Volkszeitung vom 08.04.10

Hochmodern, aber passend zur Denkmallandschaft

Grundsteinlegung für Wohnhäuser in der Spiegelgasse

 

Altenburg. Schon Ende dieses Jahres sollen vier schmucke Reihenhäuser und ein Mehrfamilienhaus in der Spiegelgasse 11 bis 15 stehen. Oberbürgermeister Michael Wolf legte gestern Nachmittag gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG), Michael Rüger, den Grundstein für dieses neue innerstädtische Wohnprojekt.

 

„Die Grundsteinlegung ist ein hart erarbeitetes und besonderes Ereignis“, sagte Wolf, der auf weitere Baumaßnahmen in der Innenstadt setzt. „Altenburg verfügt über eine reichhaltige Denkmallandschaft, aber der Wohnbereich muss marktgerecht mit Wohnbedingungen des 21. Jahrhunderts gestaltet werden“, betonte der SPD-Politiker. Mit den Sanierungen und Modernisierungen in der Moritz- oder Teichstraße habe Wolf „Mut geschöpft“ und möchte als nächsten großen Schritt das Areal am Markt angehen.

 

   Grundsteinlegung Spiegelgasse

Mit Sekt, Mörtelkelle und Hammer

legten Oberbürgermeister Michael Wolf (l.)

und Michael Rüger von der SWG

den Grundstein des Wohnbauprojekts.

 

Um die entstehenden Wohnhäuser der Spiegelgasse an den denkmalgeschützten Bereich anzupassen, betonte Wolf vor allem die Kleingliedrigkeit des Areals. Der das Bauprojekt betreuende Architekt Andreas Kottusch fügte hinzu, dass sich die hochmodernen Häuser auch farblich anpassen würden. „Außerdem werden auf die Häuser Satteldächer gesetzt, mit denen sie sich gut in die Umgebung einfügen werden“, sagte Kottusch. Der Zwickauer Architekt möchte mit dem Bauprojekt „ein richtungsweisendes Zeichen setzen“ und hofft, damit die Menschen in der Innenstadt zu halten.

 

  Spiegelgasse 11-15 Projektansicht

 

Diese Hoffnung hat sich zumindest für die vier Reihenhäuser und die drei Wohnungen des Mehrfamilienhauses bereits erfüllt. „Für die sieben Mieteinheiten haben sich bereits 26 Mieter angemeldet“, erklärte Rüger von der SWG, die die Wohnungen und Reihenhäuser zu 5,50 Euro (kalt) pro Quadratmeter vermieten wird. „Das ist nur aufgrund der kommunalen Fördermittel in Höhe von 234000 Euro möglich“, betonte Rüger.  Sobald der Innenausbau des 1,25 Millionen Euro teuren Bauvorhabens beginnt, sollen die Mieter der mit dem grünen Innenhof verbundenen Häuser feststehen.

 

Thomas Voigt (OVZ)


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