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02/2017

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Pressemitteilung der Osterländer Volkszeitung (OVZ) vom 21./22. Mai 2011 

"4672-mal Ja" - Bürgerinitative übergibt OB Michael Wolf Unterschriftslisten für Bebauung des Markt-Areals 

 

Altenburg. "Wir sind begeistert." Stephan Riechel und seine Mitstreiter von der Bürgerinitiative "Pro Bebauung Areal am Markt" zogen gestern Nachmittag auf einer Pressekonferenz höchst zufrieden die Schlussbilanz ihrer Kampagne für das umstrittene innerstädtische Bauvorhaben. Zwei dicke Aktenordner mit insgesamt 4672 Unterschriften konnten sie Oberbürgermeister Michael Wolf in die Hand drücken. So viele Bürger hatten sich bis gestern in der seit 16. April laufenden Aktion für das Bauvorhaben der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG) ausgesprochen.

 

"Das zeigt eindeutig, dass die Bürger das Projekt mittragen. Der Stadtrat tut gut daran, mit seiner Entscheidung am Donnerstag dem Willen der Bürger zu folgen", betonte Riechel mit Blick auf die kommende Stadtratssitzung. Immerhin sei die erreichte Zahl der Unterstützer-Unterschriften mehr, als mancher Spitzenkandidat bei der letzten Kommunalwahl an Stimmen erreicht habe.


Dabei hätten die Bürger ihre Zustimmung zum SWG-Projekt - einschließlich des Abrisses der beiden denkmalgeschützten Häuser - durchaus mit unterschiedlichen Argumenten begründet. "Die Leute wollen, dass endlich gebaut wird. Und dabei gab es auch sehr harte Kritik an den Stadträten, weil bisher nichts passiert ist", fasste Uwe Burkhardt seine Eindrücke aus den Gesprächen zusammen. Er hatte sich vorgenommen, 500 Unterschriften zu sammeln und am Ende 677 geschafft. Die Mahnung, der Stadtrat solle nicht den gleichen Fehler wie einst der Kreistag bei der Länderentscheidung machen und den Willen der Bürger negieren, sei immer wieder zu hören gewesen.


Auch echte Verärgerung wurde in den Gesprächen registriert, weil sich das Stadtforum in Sachen Denkmalerhaltung so gänzlich kompromisslos zeigte, während die SWG ihr Projekt mehrfach abänderte, um den Willen des Stadtrates und des Stadtforums nach einer städtebaulich besseren Lösung nachzukommen, erzählte Petra Kügler.


Nicht zuletzt habe man neben begründeter Ablehnung leider auch persönliche Beleidigungen und Bedrohungen hinnehmen müssen, bedauerte Riechel. Einige der 25 Markthändler, die Plakate der Bürgerinitiative in den Schaufenstern ausgehängt hatten, nahmen die Werbung aus solchen Erfahrungen heraus wieder ab. "So gesehen sind wir froh, dass es vorbei ist."
"Mit tiefem Respekt" nehme er die Unterschriften entgegen, sagte der OB. "Das ist ein eindrucksvolles Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements. Der Stadtrat muss sich nun damit befassen." Der SPD-Politiker regte zudem an, die Bürger künftig häufiger zu so bewegenden Themen zu befragen. "Wir können Politik nicht an der eigenen Bevölkerung vorbei machen." Günter Neumann

 

Quelle: Günter Neumann, Osterländer Volkszeitung (OVZ) vom 21./22. Mai 2011


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