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08.01.2013 - Ausgenadelt

Alte Weihnachtsbäume werden in Göhren zu Humus kompostiert

 

Altenburg. Noch vor zwei Wochen waren sie der mit viel Glitzer behangene Hingucker in vielen Wohnzimmern. Aber Weihnachten ist Geschichte. Und damit auch die mehr oder weniger nadelnden Christbäume. Seit 2007 führt die Städtische Wohnungsgesellschaft Altenburg (SWG) als größter Vermieter in der Skatstadt ein nachweihnachtliches Tannenbaumsammeln durch. Am Freitag lief die erste Sammelrunde dieses Jahres.

 

Endstation für den verblassten und zunehmend nadelnden einstigen Weihnachtsschmuck ist auch dieses Jahr die zentrale Kompostieranlage in Göhren. Und dort kommt das Ende für Tanne, Fichte & Co. ziemlich schnell und schmerzlos.Auch die von den beiden von der SWG mit der Sammlung beauftragten Hausmeisterdiensten abgelieferten Bäume waren rasch zerkleinert. Mit anderen Abfällen aus der Biotonne vermischt, wird das so zerkleinerte Nadelgehölz kompostiert und als Humus wiederverwendet. Insgesamt zehn Tonnen alter Nadelgehölze fallen im Schnitt pro Saison in der Göhrener Anlage an.

 

Presse - Tannebaumaktion 2013

Circa zehn Tonnen Weihnachtsbäume werden pro Saison in Göhren unter anderem bei Mario Schumann zum Kompostieren abgeliefert.

 

„So schließt sich hier quasi ein Kreislauf", sagt Matthias Blättner, Sprecher der SWG. Mit den Sammelergebnissen des zurückliegenden Freitags ist er einigermaßen zufrieden. „Wir haben im gesamten Stadtgebiet wieder 14 Sammelplätze eingerichtet, wo am Freitag die ersten Bäume kostenlos abgegeben werden konnten", berichtet Blättner. Die Resonanz sei sehr unterschiedlich gewesen: „In der Altstadt wurden mit 200 Bäumen doch viele gesammelt, während der Zuspruch in Nord sowie Südost mit 30 Bäumen eher gering war." Vielleicht würden in diesen Stadtteilen die ausgewiesenen Sammelpunkte nicht so angenommen, wie eigentlich gewünscht. "Über Veränderungen werden wir nachdenken", kündigt Blättner an.

 

Kommenden Freitag werden die ausgedienten Nadelbäume nochmals an den bekannten Standorten eingesammelt. Bis 8 Uhr am 11. Januar müssen die Bäume komplett abgeputzt an den Sammelpunkten abgestellt sein, wo sie dann kostenlos entsorgt werden.

 

Auf jeden Fall werde der mit 5600 Wohnungen größte Vermieter in Altenburg auch in den kommenden Jahren an dieser Aktion festhalten, die übrigens nicht nur für eigene Mieter gedacht ist. Nur über die Art der Durchführung werde man nachdenken. „Beispielsweise, ob es immer der erste und der zweite Freitag im neuen Jahr als Sammeltermine sein müssen", nennt Blättner ein Beispiel. Denn offiziell ende die Weihnachtszeit am ersten Sonntag im neuen Jahr. „Und viele wollen bis dahin ihren Baum in der Wohnung haben", weiß der SWG-Mitarbeiter. Zudem werde geprüft, ob sich neue, für Mieter leichter erreichbare Sammelpunkte finden lassen.

Denn eines steht fest: Den Zuspruch für die Sammelaktion will die SWG wieder steigern. Auch um die Anzahl der wild weggeworfenen Bäume in Grenzen zu halten, deren Entsorgungen dem Vermieter erhebliche Mehrkosten verursachen.

 

Die Sammelpunkte, an denen am kommenden Freitag bis 8 Uhr ausgediente Bäume abgegeben werden können, finden sich im Internet unter www.swg-altenburg.de

 

Foto: Mario Jahn

Text: Jörg Wolf, Osterländer Volkszeitung vom 08.01.2013

 


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